basic-convert 5.1

Beispielbild-Oberflaeche-basic-convert

Beschreibung: basic-convert ist ein von mir selbst geschriebenes Programm in Qt5 für Linux, welches eine grafische Oberfläche (gui = graphical user interface) für die Programme ffmpeg, lame und mkvextract (aus den mkvtoolnix von bunkus.org) zur Verfügung stellt. Dabei bedient es sich 12 Tabs die viele unterschiedliche Aufgaben bewältigen können, inkl. der Verarbeitung mehrerer Dateien nacheinander (sogenanntes Batch-Processing). Es ist mein bisher aufwendigstes und umfangreichstes Programm mit vielen nützlichen Werkzeugen rund um die Video-Konvertierung oder auch Bearbeitung und ersetzt vollständig meine früheren Programme small-ffmpeg-gui, small-lame-gui und mkvextract-gui. Man könnte sagen, aus Bequemlichkeit damit ich nicht viele verschiedene Programme öffnen muß, habe ich alle diese Programme in einem Programm zusammen gefasst und über die Jahre noch um ein paar nützliche Funktionen erweitert.

Damit basic-convert einwandfrei arbeiten kann, müssen die Programme ffmpeg, lame, mkvtoolnix, mpv und mediainfo installiert sein. Das erreicht man mit folgendem Befehl:

# apt-get install ffmpeg lame mkvtoolnix mpv mediainfo

Auf die Bedienung des Programms gehe ich hier nicht näher ein, da es unter dem "Whats This"-Feature eines jeden Tabs eine Anleitung im HTML-Format gibt. Aufrufen kann man diese in dem man mit der rechten Maustaste innerhalb eines Tabs klickt und "Open Manual" auswählt. Die Grundsätzliche Bedienung ist bei allen Tabs gleich: Man öffnet ein oder mehrere Dateien, welche in eine Tabellenliste eingetragen werden. Manche Tabs liefern mittels mediainfo Informationen zu den Videofiles wie Auflösung, Bitrate, Bildseitenverhältnis und verwendeter Komprimierungs-Codec. Man gibt einen Speicherort an und mit einem Button kann man die Umwandlung starten und auch abbrechen. Das Programm generiert aus den Einstellungen den jeweiligen Befehl für ffmpeg, lame und mkvextract und zeigt diesen in einem eigenem kleinen Text-Fenster an. So kann man den Befehl auch kopieren, in eine Konsole einfügen und um weitere Parameter die mein Programm nicht bietet erweitern oder verändern. Ist die Umwandlung beendet, wird mittels mpv eine kleine Audio-Datei abgespielt, welche verkündet: "Konvertierung beendet."

Das Programm steht unter der GPL und darf daher von jedem frei verwendet werden. Getestet wurde es unter Debian GNU/Linux bullseye, bookworm und trixie, könnte aber auch auf anderen Linux-Distributionen funktionieren. Für auftretende Fehler oder Schäden die das Programm verursacht, übernehme ich keinerlei Haftung, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß durch den Gebrauch das System nicht mehr funktioniert sehr gering, da das Programm lediglich die Befehle für die Programme ffmpeg, lame und mkvextract generiert und ausführt.

Zum Download gibt es ein komprimiertes tar-Archiv für die amd64-Architektur, welche nicht nur den Quellcode (im Ordner "src") enthält, sondern auch bereits kompilierte Binaries (basic-convert) für die jeweilige Debian Distribution bullseye (Debian 11), bookworm (Debian 12) und trixie (Debian 13) und die dazugehörigen Ressourcen Dateien, die das Programm benötigt um korrekt zu arbeiten. Hat man eine der Distributionen, reicht es vollkommen den jeweiligen build-Ordner zu kopieren und die darin enthaltene
basic-convert Datei zu verlinken.
Möchte man selbst kompilieren, geht man folgendermaßen vor:

  1. Man wechselt in das Verzeichnis basic-convert:
    $ cd basic-convert

  2. Man erstellt einen eigenen build-Ordner:
    $ mkdir eigenerBuildOrdner

  3. Wechseln in den Build-Ordner:
    $ cd eigenerBuildOrdner

  4. Mit folgendender Zeile wird das Programm kompiliert und die erforderlichen Ressourcen-Dateien in den Build-Ordner kopiert:
    $ qmake ../src/; make; make install
Anschließend kann man den eigenen Build Ordner in ein Verzeichnis der Wahl verschieben (normalerweise unter /opt/) und die darin enthaltene Datei basic-convert entweder im Startmenü oder auf dem Desktop verlinken.

Änderungen in Version 5.1:

  • Der mp4-Tab hat bisher nur mit konstanter Bitrate gearbeitet und wurde jetzt um die crf-Option für eine konstante Qualität bei variabler Bitrate erweitert. Dadurch muß man sich keine Gedanken mehr machen, ob die gewählte Bitrate ausreicht um eine gute Qualität zu erzielen. Man wählt quasi ein "Qualitätsziel" Anhand des crf-Werts und ffmpeg ermittelt automatisch die benötigte Bitrate um die gewählte Qualität zu erreichen. Eine Übersicht über die Qualitäten bekommt man, wenn man mit der Maus über den crf-Wert fährt und das Popup öffnet.

  • Die Ratio konnte man nicht abwählen und man mußte entweder 16:9 oder 4:3 einstellen. Mit dem zusätzlichen Button "Auto" wird im ffmpeg-Befehl keine Ratio angegeben und man überläßt es ffmpeg die Ratio zu erkennen und korrekt einzutragen.

  • Die verwendete ffmpeg-Version wird nun abgefragt und je nach Version (Version >= 5) die korrekte Bezeichnung für ffprobe ob pkt_pts_time oder pts_time gewählt, so daß es keine unterschiedlichen Versionen mehr für unterschiedliche Debian Distributionen gibt. In allen 3 Debian Distributionen die ich getestet habe kann nun basic-convert 5.1 verwendet werden.

Download

basic-convert5.1.tar.gz
Inhalt:
build-bullseye/Debian 11 (bullseye)
build-bookworm/Debian 12 (bookworm)
build-trixie/Debian 13 (trixie)
src/Quellcode