Flash, KDE und Co
 

Installation des Adobe Flash-Player-PlugIns

Die Installation des Flash-Player-PlugIns ist unter Linux total simpel. Vorher muß man das entsprechende File natürlich von der Adobe-Webseite runterladen. Unter www.adobe.com findet man eine Download-Tabelle. Klickt man auf "Adobe Flash Player" wird man auf die entsprechende Seite "Adobe Flash Player herunterladen" geleitet. In der Regel erkennt Adobe anhand der Browser-Kennung das verwendete Betriebssystem und man muß lediglich noch die Version auswählen. Ich empfehle die .tar.gz-Variante, welche man mittels ark entpacken kann. Man erhält dadurch einen Ordner install_flash_player_10_linux, welcher nicht nur die benötigte PlugIn-Datei libflashplayer.so enthält, sondern auch ein Verzeichnis usr/ welches ein Konfigurations-Tool für den Flash Player enthält. Nun muß man lediglich die Datei in das PlugIn-Verzeichnis des Browsers kopieren. Unter Debian lenny heißt der erforderliche Pfad für iceweasel
/home/<benutzer>/.mozilla/plugins/libflashplayer.so.
Sollte das Verzeichnis plugins nicht existieren, einfach anlegen. Wenn man will kann man auch noch einen Link auf die libflashplayer.so im folgenden Verzeichnis setzen
/usr/lib/iceweasel/plugins/libflashplayer.so
Unter iceweasel läuft damit der Flash-Player und man kann die Filme von youtube oder myvideo genießen. Möchte man Flash auch unter dem Konqueror haben, muß man in den Einstellungs-Dialog des Konquerors gehen und unter PlugIns den Button zum Suchen nach neuen PlugIns betätigen. Natürlich muß einer der obigen Pfade angegeben sein und Konqueror fügt das PlugIn seiner Sammlung hinzu.

Screensaver unter Linux
Verzeichnis der Screensaver unter Knoppix:
/usr/share/applnk/System/ScreenSavers
unter openSuse:
/opt/kde3/share/applnk/System/ScreenSavers
unter Debian lenny:
/usr/share/applications/screensavers
Screensaver-Dateien haben die Endung .desktop,
z.B. xmatrix.desktop.

Speicherort von Vorschaubildern (thumbnails)
unter
/home/benutzername/.thumbnails
Diese können bedenkenlos gelöscht werden.

Log-Datei des X-Servers erstellen (bei Fehlern)
Vorher den X-Server stoppen. Dann eine X-Session starten mit
# startx -- -logverbose 6
Anschließend die Log-Datei in /var/log/Xorg.0.log für Fehler nachlesen.

Konsole konfigurieren
In der Datei /etc/console-tools/config werden sämtliche Einstellungen vorgenommen, z.B.
BLANK_TIME=0
setzt die Zeit in sek bis die Konsole schwarz wird.

KDE Setup Wizard - neu starten
Sollte man mal den Wizard aus versehen übersprungen haben und möchte die Einstellungen mit ihm nachholen, muß man in der Datei
~/.kde/share/config/kpersonalizerrc
folgende Einstellung ändern:
[General]
FirstLogin=false

ändern auf
FirstLogin=true

kdm-Login auf Deutsch
Möchte man den kdm-Login-Bildschirm auf Deutsch haben, kann man das entweder unter Kontrollzentrum/Systemverwaltung/Anmeldungsmanager einstellen (dazu muß man in den Systemverwaltungsmodus gehen) oder man editiert in der Datei
# nano /etc/kde3/kdm/kdmrc
folgende Zeile (Raute entfernen):
Language=de

Mit KMail umziehen
Unter ~/.kde/share/config liegen die Konfigurations-Dateien von Kmail. Folgende Dateien sind für einen Umzug wichtig:

  • emailidentities - Enthält die Identitäten
  • emaildefaults - Enthält den Standardversandweg
  • kmailrc - Einstellungen des Programms (Fensteranordnung usw.)
Und schließlich ist noch der Ordner ~/.kde/share/apps/kmail/ (Enthält Ordner und alle E-Mails) wichtig.

Mailarchivierung mit mhonarc
Möchte man seine Mails archivieren, hilft das Programm mhonarc, welches eine Liste von HTML-Dateien erstellt. So kann man seine Mails bequem mit einem Webbrowser lesen. Das gleiche Programm verwenden auch Maillinglisten im Internet. Ein einfacher Aufruf wie
# mhonarc inbox/
erstellt die HTML-Dateien im momentanen Verzeichnis. Damit das Erfassen der KMail Dateien funktioniert, muß man mhonarc noch eine Option mitgeben:
# mhonarc -mhpattern '^[^.]' inbox/
Möchte man noch die Überschrift über den Index-Seiten ändern, helfen die Optionen -title und -ttitle.
# mhonarc -title "Mails von" -ttitle "Mails von" -mhpattern '^[^.]' inbox/
Ein Hinweis: mhonarc in der Version 2.6.16 enthält einen kleinen Fehler der die Umlaute falsch verarbeitet. Es empfiehlt sich daher eine neuere Version zu verwenden. Siehe Probleme mit den Umlauten (äöüß, etc.) bei mhonarc.
Noch ein Hinweis zur Formatierung: Da in HMTL-Seiten ein Zeilenumbruch in der Regel nur durch das <br />-Attribut erreicht wird, geht die Formatierung der E-Mails verloren. In dem Fall hilft das <pre>-Attribut. Es steht für präformatierten Text und wird mittels <pre> eingeleitet und mit </pre> beendet. Sämtlicher Text dazwischen wird so angezeigt, wie er eingegeben wurde mit sämtlichen Zeilenumbrüchen. Fehlen jedoch Zeilenumbrüche weil in der E-Mail gar keine angegeben wurden, steht der Text in einer einzigen Zeile so daß man gezwungen ist, sehr weit von links nach rechts zu scrollen. Dadurch wird die Lesbarkeit stark beeinträchtigt. Um dieses Verhalten zu unterbinden, kann man mittels CSS-Attributen dem pre-Attribut eine Grenze setzen:
<pre style="white-space: pre-wrap;">
durch das Stylesheet white-space: pre-wrap wird das Attribut <pre> angewiesen, den Text mit den gesetzten Zeilenumbrüchen darzustellen. Ist der Text jedoch im Begriff über den Seitenrand hinaus zu laufen, soll ein Zeilenumbruch erzwungen werden. Möchte man eine noch kleinere Formatierung kann man auch eine Weite angeben:
<pre style="white-space: pre-wrap; width: 60%;">