Pic: Filmstreifen
 
Überblendungen
Play Überblendungen

Format: MPEG1

Größe: 1,97 MB

Framerate: 25 fps

 

Überblendungen sind ein Stilmittel um von einem Kapitel auf das nächste überzuleiten. Jedoch kann man sie auch als Trickeffekt einsetzen. Nehmen wir den Beispielfilm. Man sieht am Anfang einen leeren Tisch und kurz darauf erscheint wie herbeigezaubert ein Schächtelchen. So etwas ist ein relativ simpler Trick der mittels einer sogenannten "weichen Blende" gemacht wird. Dazu nimmt man den Tisch mehrere Sekunden in zwei Variationen auf: Zuerst den leeren Tisch und dann die Szene mit dem Kästchen darauf. Im Schnittprogramm legt man die beiden Filme auf zwei getrennte Spuren und läßt sie leicht überlappen. Im Überlappungsbereich blendet man den darüberliegenden Clip langsam ein. Da sich der Hintergrund nicht ändert, erscheint wie von Geisterhand das Schächtelchen. Der gleiche Trick wurde übrigens beim Verschwinden der Qigong-Kugeln eingesetzt.

Die restlichen Überblendungen im Beispielfilm werden normalerweise als Überleitung von einem Kapitel auf das Nächste angewendet und sind von ihrer Art her von den Möglichkeiten des jeweiligen Schnittprogramms abhängig. Bei Star Wars z.B. wurde als Überleitung der Kapitel einfach das alte Szenenbild durch das neue Bild weggewischt. Eine Standard Überblendung ist die schon oben erwähnte "weiche Blende". Sie ist die am häufigsten verwendete Überblendung. Will man eine Szenerie besonders weich und sanft erscheinen lassen, kann man anstatt harten Schnitten die Szenen weich ineinander überfließen lassen. In Verbindung mit Zeitlupe ergibt sich daraus ein interessantes Stilmittel.

 
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